Die unterschätze Gefahr für den Datenschutz im Home-Office: Smart Home Geräte

Da pandemiebedingt das Home-Office immer mehr Einzug in den Arbeitsalltag gefunden hat und es folglich bei vielen Unternehmen auch weiterhin praktiziert wird, sind wir auch mit neuen Herausforderungen hinsichtlich des Datenschutzes am Arbeitsplatz konfrontiert. Zunächst war hier der Datenschutz in Verbindung mit der privaten IT im Visier der Datenschützer.

Dazu zählen private WLAN-Netzwerke oder auch die Nutzung privater Geräte wie PCs, Notebooks, Tablets, Smartphones und Drucker für die Arbeit von Zuhause. Diese neuen Problemfelder sind im Verlauf der Pandemie von den Unternehmen nach und nach durch Schulungen der Mitarbeiter und Ausgabe von firmeneigenen IT-Geräten entschärft worden.

Ein Bereich, der dabei allerdings sehr oft vergessen wird, sind Smart Home Geräte im Home-Office der Arbeitnehmer. Smart Home Geräte haben in den letzten Jahren immer mehr an Beliebtheit gewonnen. Nach einer repräsentativen Umfrage von Statista, welche im Oktober 2021 veröffentlicht wurde, nutzen von 1.269 Menschen in Deutschland, 547 Menschen Smarthome-Anwendungen. Damit ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch in Ihrem Unternehmen Mitarbeiter Smarthome-Anwendungen in ihrem Zuhause nutzen sehr hoch. Weiterhin ist hoher Datenschutz bei diesen Geräten bislang kein wichtiges Kaufkriterium für die Verbraucher.

Es gab noch nie so viele vernetzte Haushalte wie heute und gleichzeitig steigt die Anzahl der Malware-Angriffe unaufhörlich. Durch das Home-Office sind nun sensible Daten vor den Angreifern weniger geschützt als durch die firmeninterne Firewall und IT.

Dass Smart Home Geräte ein Einfallstor für Hacker sein können, ist in den letzten Jahren hinlänglich durch Medienberichterstattung bekannt geworden. Waren früher von diesem Risiko des Datendiebstahls nur Privathaushalte betroffen, wird nun durch die aktuelle Entwicklung Smart Home auch für den firmeninternen Datenschutz als Sicherheitsrisiko relevant.

Weiterhin ist ein nicht zu unterschätzendes Risiko auch der Wohnungseinbruchsdiebstahl, bei dem aus dem Zuhause der Mitarbeiter Geräte mit firmeninternen Daten oder andere sensible Datenträger entwendet werden können.

Um sich vor Angriffen im Smart Home Bereich zu schützen ist es essentiell, dass Mitarbeiter sichere Passwörter wählen, hinsichtlich Malware geschult werden und Updates zulassen. Des Weiteren ist es empfehlenswert einen Blick in die Datenschutzerklärung der Smart Home Geräte zu werfen.

Fazit

Bei der Erstellung von Datenschutzrichtlinien für die Arbeit im Home-Office sollte man Smart Home Geräte in jedem Fall auf dem Radar haben. Eine geeignete Maßnahme ist es, Mitarbeiter professionell hinsichtlich der potentiellen Gefahren zu schulen. Weiterhin sollten die im Home-Office genutzten privaten Geräte den datenschutzrechtlichen Bestimmung des Unternehmens entsprechen.

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